Teil eines Werkes 
2. Theil (1826)
Entstehung
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dieſe Broſamen vom Brote des ewigen Lebens zu mir geleitet habe, welche ſorglos von Denen in das Waſſer geworfen worden waren, die in reichem Ueberfluſſe an irdiſchen Schaͤtzent, die Perle, die fuͤr ihre Augen nie Werth gehabt hatte, verworfen oder fuͤr eine angemeſſenere Zeit bei Seite gelegt hatten. Ich ſage dies jedoch nicht aus Verachtung, oder zum Hohne meiner Mitmenſchen. Die Welt, das Fleiſch und der Teufel, die ſtarken Feinde, mit welchen ſie taͤglich zu kaͤmpfen haben, machten einem armen Ver⸗ bannten gleich mir, wenig zu ſchaffen. Die Zeit meiner wahren Bekehrung war gekommen. Ich war durch viele Suͤnden und Leiden, durch viele Gerichte und Anfechtungen gegangen, und ſie war nun da, dieſe Zeit. Lange und ſchmerzlich hatte ich nach ei⸗ nem Paulus verlangt, der auch von denen Dingen mit mir rede, von welchen er zu dem zitternden

Felix ſprach, aber es war niemand vorhanden, der

mich hoͤren, oder mir antworten konnte. Doch nein, was ſage ich da? Ich ward gehoͤrt, mir ward geantwortet.

Sorgt man im Himmel? Hegen wirklich Liebe, Des Himmels Geiſter für die Menſchen hier,

und fühlen ſie bei Schmerz des Mitleids Triehe? So iſt es. Unglückſel'ger als das Thier 3 Wär' ſonſt der Menſch. O, unerſchöpflich ſchier

Iſt Gottes Huld; ſo liebt er ſeine Kinder, Und jegliches Erſchaffne für und für,

Daß Engel er herabſchickt, ſanfter, linder, Zum Menſchenheil, zur Rettung für die Sünder.

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