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federn, zerbrochene Korke, Stuͤcke gebrauchten Pa⸗ piers; eins von den letzteren groͤßer als die anderen. Es war zuſammengeknifft,— ich oͤffnete es, und fand vier Blaͤtter aus einem gedruckten Buche in Quart, die man unſtreitig als Makulatur herausgeriſſen hatte. Es erfreute mich ſehr, etwas Gedrucktes zu beſitzen, etwas, das mir bei meinem Nachdenken Ge⸗ ſellſchaft leiſten koͤnnte. Wer beſchreibt aber mein Staunen, meine Freude, meinen Dank, als ich es genauer betrachtete, und fand, daß ich darin vier eng⸗ gedruckte Seiten einer alten Bibel beſitze!
Ich eilte damit in meine Huͤtte. Die Sonne war ſchon untergegangen. Wie freute ich mich jetzt uͤber meine Lampe! Ich zog den Docht von Kokus⸗ faͤden weiter vor, und goß koͤſtliches Oel deſ⸗ ſelben Baumes darauf. Dann entfaltete ich meinen Schatz. Ich las ihn mit langſamer, feierlicher Aem⸗ ſigkeit. Er begann beim 5ten Verſe des 14ten Ka⸗ 3 pitels des Evangelii Johannis, und endete mit dem zoſten Verſe des 2ten Kapitels der Apoſtelgeſchichte. unſchaͤtzbares Bruchſtuͤck! Wie veraͤnderte dein Be⸗ ſitz den geiſtigen Anblick meines Schickſals! Denn groͤßer war die Veraͤnderung in meinem Herzen, meinem Geiſte, meinen Gefuͤhlen, bei weitem groͤ⸗ ßer, als die ſchoͤne und ſo bemerkliche in dem einſt unfruchtbaren, todten Sande um mich her, der jetzt mit Pflanzen, Leben und Schoͤnheit bekleidet war.
Von dieſem Augenblicke an, gab es keinen Tag mehr, wo ich nicht Gott pries und ſegnete, daß er


