Teil eines Werkes 
2. Theil (1826)
Entstehung
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im Schatten meiner Baͤume. Wie oft ſegnete ich die ſo nuͤtzlichen Kokusnußbaͤume, und fuͤr deren Stammyater, den Eingebornen meiner Inſel, fuͤhlte ich eine Ehrfurcht, wie ſie nur ein Goͤtzendiener ha⸗ ben kann, und der Indiſche Fakir ſie fuͤr den Ba⸗ nianbaum empfindet, unter dem er Jahrelang un⸗ beweglich ſich aufhaͤlt. Es gab keine Thiere, nicht einmal Gewuͤrme, auf der Inſel, aber Voͤgel kamen zu mir von den benachbarten Kuͤſten geflogen, und ſetzten ſich und girrten und bauten Neſter in meinem Garten, oder in dem ihren, wenn man will, denn es war Raum genug fuͤr ſie und mich, und Gott hatte uns vereint zu dem Beſitze geſchaffen. Ich ſorgte fuͤr dieſe kleinen Weſen und liebte ſie. Sie waren alle zahm, naͤmlich gegen mich. Sie ſangen und ſcherzten zuſammen, und bekuͤmmerten ſich we⸗ nig um mich. Des Abends wanderte ich an der murmelnden Meereskuͤſte, und dachte laut und wein⸗ te oft, wenn mich der Schmerz uͤbermannte.

Eines Abends ſchwamm ein kleines Binſenkoͤrb⸗ chen ans Land. Ich griff freudig darnach, denn es kam ja von Menſchen. Ein ſchmuziges, nutzloſes Ding, das man aus der gereinigten Kajuͤte eines voruͤberſegelnden Schiffs geworfen hatte. Aber will⸗ kommen doch in einer Einoͤde gleich der meinigen. Vielleicht war auch das Schiff ſelbſt nicht fern, und ich erblickte es noch!

Ich oͤffnete das Koͤrbchen. Es befanden ſich nur unnuͤtze Dinge darin. Etwas Saͤgeſpaͤne, Bett⸗