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In ungefaͤhr neun Jahren, von der Zeit ange⸗ rechnet, wo ich als ein einſamer Ausgeſtoßner an die Kuͤſte meiner wuͤſten Inſel getrieben worden war, hatte ſich ihr Aeußeres wunderbar veräͤndert. Der landende Schiffer, den der Zufall in ihre Naͤhe fuͤhr⸗ te, wuͤrde, wenn er auf ſie zuſteuerte, einen ſchoͤ⸗ nen Haufen von Kokusbaͤumen mit reichem federar⸗ tigen Laube erblickt haben, und wenn er aus ſeinem Boote geſtiegen und Land einwaͤrts gegangen waͤre, eine kleine freundliche Wildniß von Fruͤchten und Blumen, und ein rohes Huͤttchen unter dem hoͤch⸗ ſten der Kokusbaͤume, aus Zweigen geflochten und mit Blaͤttern gedeckt. Auch einen Mann haͤtte er gefunden, mit Haar und Bart von haͤßlicher Laͤnge, zum Theil mit abgetragenen Stuͤcken einer Euro⸗ paͤiſchen Kleidung, zum Theil mit einem Mantel angethan, der kunſtlos aus den Faͤden der Kokus⸗ nuͤſſe gefertigt war, einen Mann, der ſich jetzt davon naͤhrte, die Fruͤchte jenes Baums zu eſſen, und aus deren Schalen zu trinken. Ein einſames Leben, ein einſamer Tod ſchien mein ſicheres Schickſal. Und ach, meine Jahre konnten ſich bis zum hoͤchſten Men⸗ ſchenalter verlaͤngern, denn das Clima war bewun⸗ derungswuͤrdig heiter und rein, meine Diaͤt einfach; und meine Tage brachte ich in der freien geſunden Luft zu. Ich wußte nicht, wie die Zeit verſtrich. In der Kuͤhle des Morgens beſchaͤftigte ich mich in
meinem wilden Gaͤrtchen. Bei der Hitze des Mit⸗ tags lag ich in einer Art von ruhiger Abſpannung,
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