Teil eines Werkes 
1. Theil (1826)
Entstehung
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Das ſchwerſte, kümmerlichſte Erdenleben, 6. Das Alter, Krankheit, Mangel, Kerkernoth, Auflegen kann, es iſt ein Paradies

Doch gegen das, was wir vom Tode fürchten.

und ſo ertrug ichs denn mit meinen Ketten un Schlaͤgen. Eines Morgens, als der Dey an uns vorbeiritt, fielen ihm meine Geſtalt und Geſichtszuͤge auf. Er ſandte einen Offizier zu mir, und ich mußte von mei⸗ ner Schlammarbeit hinweg, ſo ſchmuzig ich auch war, vor ihn kommen. Hier trug er mir denn an, daß wenn ich den Turban aufſetzen und Mohammedaner werden wolle, ich in die Tuͤrkiſche Leibwache kommen ſolle, und leicht mein Gluͤck machen koͤnne.Nein, entgegnete ich,ich bin als Chriſt geboren, und will als Chriſt ſterben. Man ſtellte mir vor, daß ich mir die Sache uͤberlegen und morgen eine ent⸗ ſcheidende Antwort geben ſolle. und ſo ging ich denn wieder dieſe Nacht in das gedraͤngt volle, ver⸗ ſchloßne Haus, auf mein ſchmuziges Stroh, zu dem kargen ſchwarzen Brote, dem erſtickenden Geſtank und dem ſteten Gezaͤnk der ewig klagenden Italieniſchen Sklaven. Wie viele Wege zu einer beſſern Lage, gluͤcklichen Aenderungen, kuͤnftiger Flucht eroͤffnete mir dieſer Vorſchlag.Nichts weiter, ſo dachte ich,

nichts weiter als in dem Hauſe des Rimmon mich

zu verbeugen, und doch mein inneres Herz immer zum Gotte meiner Vaͤter aufzurichten. Es reizte mich, wenn ich ſo nachdachte. Das glatte Krieger⸗