Teil eines Werkes 
1. Theil (1826)
Entstehung
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Feuer der Wuth, er ſchmiß mir die Kaffeetaſſe aus der Hand und zerbrach ſie, warf meine Pfeife hinweg, buͤckte ſich, nahm ſeinen Pantoffel vom Fuß und ſchlug mich damit in wahnſinniger Wuth ins Geſicht. Stau⸗ nen hatte mich gefeſſelt, ich blutete heftig, und als ich uͤber meinen vorgehaltenen Arm hinwegblickte, ſah ich den Dolmetſch mit Mauriſchen Soldaten, die mich lachend ergriffen und fortſchleppten. Jakob lief auf dem ganzen Wege bis zur Stadt neben uns her.Mein Geld, mein Geld, Du Chriſtenhund, Du Spitzbube! Mein Bruder Benjamin hat mir es wohl geſagt, trau ihnen nicht, den Hunden! Und nun trat er naͤher auf mich zu, und ſpuckte mich an, und die Soldaten lachten uͤber ihn und mich.Dein Geld in Neapel! Chriſtenhund, Du haſt kein Geld. Niemand kennt Dich. Du haſt mich beſtohlen! Ver⸗ gebens verſuchte ich, zu ſprechen, vergebens ſagte ich ihm, daß dieß ein Mißverſtaͤndniß ſeyn muͤſſe; ver⸗ gebens redete ich von Venedig und meinem dortigen Vermoͤgen, er war taub und wollte mich nicht hoͤren. Endlich brachten uns die eiligen Schritte der draͤn⸗ genden Wachen in den Palaſt des Dey.

Er war ein großer, dicker, einaͤugiger Mann mit einem gruͤnen Turban und carmoiſinrothen Ober⸗ kleide. Eine Menge wohlgekleideter Mauren ſtand gedraͤngt um ihn, und das Gemach war mit trotzi⸗ gen kriegeriſch ausſehenden Maͤnnern gefuͤllt. Er be⸗ hielt ſeine Kaffeetaſſe unausgetrunken in der Hand und nahm die Pfeife vom Munde, als der Dolmetſch