Teil eines Werkes 
1. Theil (1826)
Entstehung
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Spazirgang mit dem Juden oder dem Dolmetſch zu machen. Hierbei konnte ich nun nur wenig von dem ſehen, was ich in den Sitten und Gebraͤuchen der Mauren Anziehendes und Neues erwartet hatte. Wir begegneten bloß dem barfuͤßigen Landmanne mit ab⸗ getragener Jacke und zerriſſenem Turban, wie er ſei⸗

nen mit Fruͤchten beladenen Eſel zum Bazar trieb. Und auch er ſelbſt ging bei uns mit hochmuͤthiger, unfreundlicher Miene vorbei; hoͤrten wir aber den ſchluͤrfenden Gang des locker beſchuheten Tuͤrken oder den Pferdetritt des Mauriſchen Soldaten, ſo mußten wir ſchnell an die Seite gehn, und wenn wir bei verſchleierten, zu den Graͤbern ziehenden Weibern voruͤberkamen, durften wir nicht einmal die Augen erheben, um ihre verhuͤllten Geſtalten zu be⸗ trachten. Doch floſſen mir vierzehn Tage in dieſer

Art nicht unintereſſant, ja ſelbſt heiter hin, denn alle 3 meine Gedanken waren in Roſenlicht getaucht und auf Heimath, Verſoͤhnung und Hochzeit mit Maria Cecil gerichtet.

Eines Abends, als ich muͤßig auf dem Divan ruhte, der kleine ſchwarze Sklave, den man mir als Bedienung gelaſſen hatte, Kaffee praͤſentirte, und ich die lange Pfeife, die ich zum Zeitvertreibe hatte ſchmauchen lernen, eben von der Lippe genommen hatte, um jenen zu trinken, trat Jakob ploͤtzlich ins Zim⸗ mer, nicht mit dem gewohnten demuͤthigen Reſpeet und ohne Papuſchen(Pantoffeln), ſondern wild und ungeſtuͤm. Seine glaͤſernen Augen brannten vom