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dem ſchaͤrfere Aufmerkſamkeit oder ſchnell entſtehen⸗ der Verdacht in ſeinem ſcharfſinnigen aber raſtloſen Geiſte auf einander folgten. Er war etwa ſechzig Jahr alt, mit hellen, feurigen glaͤſernen Augen. Sein Bart war ſchwarz, ein Schwarz das nie grau werden konnte, zugeſpitzt und ſtarr. Er trug ein ſchmuzig ſchwarzes Kaͤppchen auf dem Kopfe und ein blaues, abgetragenes, unreinliches Gewand. Jakob war ſein Name, und bis ins Kleinlichſte fragte er den Dolmetſch und den Neapolitaniſchen Matroſen, und dann mich durch Beide aus. Endlich ging er in ein inneres Zimmer, und wir hoͤrten Riegel klirren, und Schloͤſſer aufſchließen. Dann kam er mit Sil⸗ bermuͤnze wieder heraus, zaͤhlte langſam die Summe, die ich bedurfte, auf, und nahm dagegen meine Hand⸗ ſchrift in Empfang. Jetzt erwaͤhnte er ſeines Gar⸗ tenhauſes, und erſuchte mich, es zu miethen bis die Galeotte mit dem Loſegelde aus Neapel zuruͤckkaͤme. Mit tiefen Verbeugungen war er zu allen Dienſten bereit, und ſo ward ich denn bald in einem ſchoͤnen Garten mit hohen Linden und breiten Mandelbaͤu⸗ men heimiſch, mit Schatten und Gras, Blumen, ei⸗ nem Springquell, einer kuͤhlen Grotte und einer Terraſſe, auf der man liegen und mit den Sternen ſich befreunden konnte.
In Einer Sache nur hatte ich mich beteogen. Da ich einmal Gefangner, obſchon von Rang war, ſo ward es mir nicht erlaubt aus meinem gruͤnen Gefaͤngniſſe zu gehen, ausgenommen um einen kurzen


