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war dieß die einzige Leibesuͤbung der er nachhing.
Bei der methodiſchen Eintheilung der Zeit, die den ehemaligen Commandanten bezeichnete, konnte man
4 ihn ſtets zu einer gewiſſen Stunde ſchon von weitem auf dem breiten Waldwege ſehen, der aus ſeinen wei⸗ lg ehentua fuͤhrte, auf einem Arabiſchen Lieb⸗ sroſſe reitend, gewandt wie ein zahmes Reh, aber
kraͤftig und ſchnell wie der fliehende Hirſch, oder
ſtolz und rothaͤugig wie daſſelbe Thier im zornigen Widerſtreite. Mein Vater und ich begleiteten ihn bei ſolchen Ritten nicht ſelten. Ich hatte ihn ſtets mit
Feiner Art von ſchmerzlicher Verehrung betrachtet, denn ſein Weib und ſeine kleinen Kinder waren zur See um⸗
3 gekommen, da das Schiff mit welchem ſie Indien ver⸗
laſſen hatten, auf dem Heimwege untergegangen. Unbe⸗
kannt mit ſeinem Verluſte, war er hinter ſeinen zaͤrtlich, geliebten Schaͤtzen hergeſchifft, und ohne es zu wiſſen
uͤber ihr Grab in der Tiefe geſchwommen. Eine aͤltere
Schweſter war zu ſeiner Troͤſtung herbei geeilt und theilte noch freundlich ſeine ſchwermuͤthige Heimath.
Ob ich gleich den einfach herzlichen Frankland
achtete und ſein verſtaͤndiger Sohn mir ſehr wohl ge⸗
ſtel, ſo zog ich ihnen doch die Geſellſchaft des Ober⸗
ſten Hamilton bei weitem vor. An Liebe dachte ich damals nicht. Denn obgleich die beiden Miſſes Frank⸗
lands ſchoͤn, liebenswuͤrdig, wohlgezogen und ſehr unterrichtet waren, ſo floͤßten ſie mir doch kein ande⸗
res Gefuͤhl, als jenes leichte Wohlgefallen ein, das wir ſtets an einer Couſine oder Schweſter eines


