Teil eines Werkes 
1. Theil (1826)
Entstehung
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ſeinem Lager entwarf, und darum geſchah es, daß, ob er mich gleich Gott lieben lehrte, als das erſte

ebot, er wenig an die Schwaͤche und Verdorben⸗ heit unſrer Natur dachte..

Er ſtarb, und ich betrauerte ihn. Die gaͤnzliche Abgeſchiedenheit, in welcher wir lebten, ließ uns Alle. ſeinen Verluſt tief empfinden. Denn taͤglich ſaß er an unſerm Kamin mit nfhen treuen, unbefan⸗ genen Hinnehmen unſerer Gaſtfreundſchaft, wie es ſeiner edlen Geſinnung ſelbſt angemeſſen war. Fuͤr mich war der Verluſt unerſetzlich. 4

Die einzigen Familien, mit welchen wir in naͤ⸗ herer Verbindung lebten, waren die eines Herrn Frank⸗

land und eines Oberſten Hamilton. Jener war ein

gerader, braver Landedelmann, der ſein eignes G. bewirthſchaftete, und deſſen Weib und Kinder zw an Alter von einander entfernte Toͤchter und ein Sohn ganz ſo gerathen waren, wie ſie ein ſolcher Vater nur wuͤnſchen konnte.

Der Oberſte war Wittwer und kinderlos. Er hatte mit Auszeichnung in mehreren Theilen der Welt gedient, und war eine edele Ruine eines braven Sol⸗ daten. Die Sprachen des Continents redete er fer⸗ tig und fließend, und waͤhrend ſeiner Dienſtzeit in Indien hatte er ſich einige Kenntniſſe des Arabiſchen und Perſiſchen erworben. Er ritt vortrefflich, und da er ſehr gefaͤhrlich am Schenkel verwundet worden,

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