Teil eines Werkes 
1. Theil (1826)
Entstehung
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ich aber nach mehrjaͤhriger Abweſenheit von Neuem am Meeresufer bei Southampton ſtand, ſiel mir ſein Ge⸗ ſicht wieder ein, und wie er gelebt hatte und dort herumgewandelt war allein, und auch vielleicht geſtorben war allein.

Als ich nach Hauſe ging, kam ich bei der Thuͤre vorbei, in welche ich ihn oft hatte eintreten ſehen. Ich mußte anklopfen und nach der alten Hauswir⸗ thin fragen. Sie war auch todt, aber eine Tochter von ihr, bereits uͤber funfzig Jahre alt, kam heraus und lud mich in ihr Beſuchzimmer ein, und beantwortete meine Fragen nach jenem Fremden mit Theilnahme und Vergnuͤgen. Quakeraͤhnlich in ihrem Anzuge, Quakeraͤhnlich(d. h. ſehr freundlich) in ihrem Beneh⸗ men, war ſie gerade von der Art von Leuten, wie wir deren einige wenige hie und da finden, die dazu be⸗ ſtimmt ſcheinen, den ungluͤcklichen und einſamen Per⸗ ſonen hoͤherer Staͤnde eine Art von Heimath zu be⸗ reiten, und ihnen, in den letzten Lebenstagen jene wohlwollende Sorgfalt, jene zarte Aufmerkſamkeit zu bezeigen, fuͤr welche Verwandten oder treue Dienſt⸗ boten nicht mehr vorhanden waren. Von ihr hoͤrte ich die eben mitgetheilten wenigen Nachrichten uͤber den erſten Morgen als er zu ihnen kam. Sie ſelbſt hatte ſie von dem armen Aufwaͤrter erfahren, der ſie ihr, nachdem er einen langen ſtrengen Winter hin⸗ durch in Krankheit und Elend, nur durch jenen Frem⸗ den unterſtuͤtzt, zugebracht hatte, mit Tiränen der Scham erzaͤhlt hatte.

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