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Theagenes und Charikleia : ein Roman / aus dem Griech. des Heliodoros, übers. von Karl Wilhelm Göttling
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Sie ſollte hinter dem Text unter den Anmerkungen ihren Platz finden..

S. 830. Blumenhörner.] Ich habe dieſen Ausdruck hier gewählt, um nicht weiter unten noch einmal mitKörbchen ankommen zu müſſen. Der eine Chor trug auf dem Kopfe, jene alſo in den Armen.

Der folgende Hymnus iſt eine im Alterthum einzige Erſcheinung: ein Hymnus in meiſt ſchlecht gemeſſenen Pentametern! Man könnte mit leid⸗ licher Veränderung einen anapäſtiſchen Chor daraus machen.

S. 90. Z. 16. l. den Held ſt. den Held'.

S. 91. Z. 1. v. u. Die Anmerkung gehört zu Z. 13: Funfzig.

S. 93. Einen gleichrunden Knoten.] Mir ſcheint jetzt der Gürtel ſo gearbeitet geweſen zu ſeyn: die Schlangen wanden ſich unter der Bruſt Charikleiens in Schraubenform(696 7⸗% α+) um einander und ſenkten ſich dann, ſo verſchlungen, an der einen Hüfte hinab. Ich habe in der Ueber⸗ ſetzung, trotz dem ¶ũᷣ οG%˙6, die alte Leſeart ele- *αεy ſtatt ‿νκραρανοςν beibehalten. Das Ganze iſt eine Art Muſivarbeit; in das rothe Gold iſt ein ſchwarzer Stoff eingearbeitet. In dieſer Mei⸗ nung beſtärkt Cervantes Beſchreibung von Sulpi⸗ ziens Schmuck in Perſiles und Sigismunda, wo der Kopfputz jener Fürſtin beſchrieben wird als eine geringelte Schlange, die aus mancherlei vielfarbigen Steinen gebildet worden. Daß ſich aber beſonders helleniſche Frauen gern mit muſiviſchem Geſchmeide ſchmückten, ſcheint ſchon Homer anzudeuten, wenn