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Theagenes und Charikleia : ein Roman / aus dem Griech. des Heliodoros, übers. von Karl Wilhelm Göttling
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S. 2. Sonſt aber unberaubt, als ob es wie im Frieden ſich wiege.] Lies: als ob es, von vielen bewacht, wie im Frieden ſich wiege.

S. 6. Und ließ ihn nicht.] Ich habe uber⸗ ſetzt: obd' aτον μεειιααιμαιασα.

S. 8. als einen gewiß neuen Führer.] Eu⸗ ſtachius zur Ilias S. 160 führt dieſe Stelle aus Heliodor an.

S. 8. Daß man die Prieſterin ſelbſt mitge⸗ ſchleppt.] Lies: daß man die P. ſ. mitgeſchleppt oder gar die lebendige Bildſäule.

S. 12. Bei unbefangenen als Mutter, bei gewitzigten aber deutlich als Liebende.] Mir iſt die gewöhnliche Erklärung dieſer Stelle nicht ent⸗ gangen: aber ich finde in ihr keinen beſonders paſ⸗ ſenden Sinn; 8 roες σeςσ&ρανοεεσοας, wenn ſie un⸗ ter unbefangenen, ernſten Leuten war, 6v ονςα αëαο ʃο⁶, wenn ſie unter Leuten war, welche der⸗ gleichen ungehörige Dinge(dronc) verſtanden. Dieſelben, welche hier.ᷣμα̈τεεοοι heißen, nennt er Cap. 15 Tνοιρμ τν½ Ʒνυαάα.

S. 12. Das große Panathenäenfeſt.] Das Hauptfeſt der Athene zu Ehren von den Athe⸗ näern alle 5 Jahre am 22ten des Monats Heka⸗ tombäon gefeiert. Ein Schiff, an welchem als Seegel der Peplos hing, in welchen atheniſche Jungfrauen die Thaten der Minerva gewebt, ward durch Maſchinen vom Hafen nach der Burg ge⸗ führt unter dem Geſange des Feſtlieds(Päan) und unter Begleitung eines reichen Zuges.

S. 12. Prytaneion.] In dieſem Saale neben dem Rathhauſe ſpeiſten eigentlich blos die