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Das hatte Siſimithres laut und für alle ver⸗ nehmlich ausgeſprochen, da faßte Hydaspes Chari⸗ kleien und Theagenes und begann in der Sprache ſeiner Väter:„Anweſende! Nun der Götter Wille es alſo gefügt, wäre entgegen zu ſtreben ungöttlich. So weihe ich— ſie ſelbſt, die uns dieß zugeſpon⸗ nen, ſind Zeugen und ihr, die ihr euch jenen folg⸗ ſam erweiſt— dieß Paar in bräutlicher Sitte und geſtatte ihnen, in ehlichem Bande ſich zu einen. Und, ſo es geliebt, mag das Opfer ſelbſt unſern Entſchluß heiligen, laßt uns zum Weihamt ſchreiten!“
Und das Heer jauchzte ob ſeiner Rede und, 38 als ob die Hochzeit ſchon vollendet, hallte Beifall vom Schlag ihrer Hände. Hydaspes aber trat heran zum Altare und, indem er das Opfer begin⸗ nen wollte, ſprach er:„Du, o Helios unſer Ge⸗ bieter, und Selene, du Gebieterin! hat euer Wille Theagenes und Charikleien zu Mann und Weib geſtempelt, ſo werdet ihr ſie nicht verwerfen, wenn ſie auch als Prieſter euch dienen mögen.“ Damit nahm er ſeinen eignen und Perſinas heilgen Tul⸗ bend, der Prieſterſchaft Zeichen— vom Haupt: Theagenes ſetzte er den ſeinen, Charikleien Perſinas auf. Und als es geſchehen: ſiehe, da gemahnt es den Charikles an den Seherſpruch in Delphö: und er fand jetzt durch Thaten beſtätigt, was lange vor die Götter ihm verkündet. Die jungen Leute wür⸗ den Delphö verlaſſen, hieß es
Fern zu des Sonnengotts dunkelem Lande 5 gewandt.


