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feſt blieb; ſtreckte dann die Vorderarme vor, ſetzte den Tritt ſeiner Füße zu feſtem Stand, geſenkt die Knie und Schultern und Rücken eingebogen, den Nacken etwas nach vorn geneigt und den ganzen Leib angezogen ſtand er da, den Beginn des rin⸗ gens erwartend. Der Aethioper ſah ihn an, lachte und ſchien ſeinen Gegenmann durch höhniſche Ge⸗ bärden zu verſpotten: raſch lief er heran und ſchmet⸗ terte ſeinen Arm wie einen Hebebaum Theagenes in den Nacken. Und wieder prahlte er, wie der Schall des Schlages gehört ward, und grinzte dumm vergnügt. Theagenes aber, ein wackerer Turner, von Jugend auf an Tummelei geübt, gewandt in Hermes kampfgerechter Kunſt, beſchloß zuerſt ihm nachzugeben und die Kraft ſeines Gegners zu prüfen: gegen einen ſolchen ungeheuren, faſt thieriſch rohen
klumpen war nicht gerade zuzuſchreiten, ſondern mit Klugheit die rohe Gewalt zu überliſten. Nur wenig vom Platz weichend ſtellte er ſich, größere Schmerzen zu empfinden, als es wirklich war, und gab ihm auch den andern Theil ſeines Nackens zur Blöße hin. Und wieder hieb der Aethioper auf: er aber gab dem Schlage nach und gebärdete ſich, als ob er faſt auf's Antlitz geſtürzt wäre.
Als nun der Aethioper ſichergemacht und trotzig ſonder Vorſicht zum drittenmale dreinſchlug und wieder den Arm zum abermaligen Schlag hob, da unterlief ihn raſch durch eine Beugung Theagenes, entwand ſich ſeinem Schlag: faßte ihn mit dem rechten Arm unter ſeinem linken und ſchwang ſeinen Gegner ſo im umſchlingen nieder, den das vergeb⸗


