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welche kommen, bringt jeder ſein höchſtes, um dei⸗ nen herrlichen Sieg zu krönen, zum Geſchenk; ich aber habe dich, der im Krieg ſich ſo tapfer und heldenmüthig gezeigt, mit etwas entſprechendem beſchenken wollen: einen Mann bring ich dir, der in Krieg und Blutarbeit wohl keinen findet, der mit ihm wetteiferte, im Ringen und Fauſtkampf, auf der Sandbahn und im Wettlauf unbeſtehbar.“ Damit winkte er dem Mann, heran zu treten und zeigte ihn.
Der trat mitten herein und neigte ſich vor Hydaspes, von ungeheurer Größe und ein ſo rie⸗ ſenhafter Menſch, daß, als er das Knie des Königs küßte, er denen faſt gleich kam, die auf dem er⸗ habenen Sitze ſaßen. Und weiter wartete er nicht auf einen Befehl, warf ſein Gewand hinweg und ſtand nackt da, hervorrufend jeden, der Luſt bezeige zum Kampf der Waffen oder bloßen Fäuſte. Und wie keiner hervortrat, obgleich des Königs Herold es oft genug ausrief: ſprach Hydaspes: ndu ſollſt einen eben ſo rieſenhaften Kampfpreis erhalten,“ und zugleich befahl er, ihm einen uralten und un⸗ geheuren Elephanten zu bringen. Und als das Thier herankam, nahm er's mit Freuden an. Aber das Volk tobte in wilder Luſt ob der Freude über des Königs luſtigen Einfall, als ob es über ſein nnterliegen durch die Verſpottung ſeiner Groß⸗ prahlerei getröſtet würde. Nach dieſem traten der Serer Geſandten auf und brachten ihre Seidenge⸗ ſpinnſte und Webereien und ein purpurnes und ein blendendweißes Gewand.


