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Die Herrin von Schwarzenhof : Roman / von Albrecht Heinz
Entstehung
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ſprache und Troſt mir gelegen ſein konnte, durfte ich auf ein Verſtändniß für meine unſchuldige Mitſch uld nicht hoffen und verkehrte von nun ab mit den Bil⸗ dern, an welchen ich alle Seligkeiten und alle Qualen der Liebe erfahren hatte, faſt nur auf dem Gebiete der Poeſie. Doch verſäumte ich nicht, von dieſem auf ein mehr praktiſches, auf das der Sparſamkeit und des Sammelns überzugehen, um meinem Kinde für den möglichen Fall ſeines Wiederfindens ein zureichendes Einkommen zu ſichern.

Jahre vergingen wieder. Mein Bruder zog ſich aus ſeinen amtlichen Stellungen in das Privatleben zurück und ſuchte zu meiner Freude bei mir ein Aſyl.

Als dies geſchah, war mein im Laufe der Zeit unter nützlichem Schaffen und glücklichen Erfolgen allmälig geſänftigter Schmerz beinahe durch die Gewiß⸗ heit überwunden, Mann und Kind nicht blos auf Nimmerwiederſehen verloren zu haben, ſondern auch niemals mehr von ihnen zu hören.

Um ſo bereitwilliger, lieber Eduard, ging ich auf Deine Pläne ein. Was meinem eigenen Kinde nicht werden konnte, ſollte Dir, zunächſt wenigſtens als Nutznießer, zugewandt werden. Aber ich ging noch weiter.

Erſt am Tage vor Deiner Rückkehr nach Schwar⸗ zenhof ward ich mit Deinem Vater darüber einig, daß