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Die Herrin von Schwarzenhof : Roman / von Albrecht Heinz
Entstehung
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hatten deshalb ſehr zu kämpfen, daß die komiſche Wir⸗ kung nicht lautes Lachen hervorrief.

Herr von Darfeld, deſſen Bekanntſchaft mit Schwendler bis in jene Zeit zurückreichte, als er an derſelben Anſtalt als Lehrer beſchäftigt geweſen, ſuchte den immer ärgerlicher werdenden Freund in fried⸗ liche Bahnen überzuleiten und meinte deshalb, daß alle Sorgen und Mühen der Woche ſich doch wohl Sonn⸗ tags vergütet hätten, wenn Hauptmann Schwendler, der allerpropreſte Offizier der Garniſon, im ehrerbieti⸗ gen Gefolge von fünfzig bis ſechzig Junkern die lan⸗ gen Straßen der Feſtung durchſchritten und dann auf dem Paradeplatze vor der Fronte einer künftigen Gene⸗ ralität geſtanden habe als verkörpertes Prinzip von Zucht und Ordnung. Die gute Abſicht erreichte ihren Zweck nur theilweiſe. Ein Strahl von Freude glitt zwar über das Geſicht des Greiſes hin, erloſch aber gleich wieder unter dem Gemurmel einer Antwort, in welcher zugleich leidenſchaftlicher Unmuth und Trüb⸗ ſinn ſich ausſprachen. Hatte der General recht ver⸗ ſtanden, ſo hatte Schwendler ein Princip verwünſcht, das, wie gut auch an ſich, von ihm doch mit dem Verluſt eines Kindes bezahlt worden war. Da er aber wußte, daß Schwendler's Ehe kinderlos geweſen, ſo fragte er ſchnell und verwundert nach dem Zuſammenhange. Herr von Darfeld hätte dieſer oder einer andern