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Die Herrin von Schwarzenhof : Roman / von Albrecht Heinz
Entstehung
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ſelber ſah, habe ich an den Truppen gemerkt, daß ich drin lebe.

Wie das?

Na, Ihro Excellenz commandiren die Truppen und in Ihnen ſteckt mein gutes Princip alſo! Und nachher die Rede. Das Herz im Leibe hat mir ge⸗ puppert. Kurz, immer den Nagel auf den Kopf.

Der General erklärte ſcherzend, das von der Frau Feldwebelin gelernt zu haben, und fragte voll auf⸗ richtigen Antheils nach dem Ergehen der guten, einſt gegen ihn ſo mütterlichen Frau. Sie war, wie der Veteran erzählte, längſt hinübergegangen in die Woh⸗ nungen des Friedens. Mit ihr war nicht nur ſein häusliches, ſondern auch ſein dienſtliches Glück erſtor⸗ ben. Man hatte eine militäriſche Erziehungsanſtalt in die Kaſerne ſeiner Compagnie verlegt und ihm be⸗ fohlen, die Junker und Fähnriche disciplinariſch zu überwachen. Da hatte er es denn für Pflicht gehalten, ſich zur Stütze ſeiner Autorität noch einen möglichſt wiſſen⸗ ſchaftlichen Anſtrich zu geben. Nicht nur Mühen und Plagen waren daraus entſtanden, ſondern auch Ver⸗ legenheiten, Mißgriffe, welche der gewandteſte Stiliſt nicht treffender und ergötzlicher hätte darſtellen können, als es durch die kunſtloſe Einfalt des alten Herrn ge⸗ ſchah. Offenbar rechnete er dabei auf theilnahmvolle Anerkennung ſeiner Beſchwerden, und beide Zuhörer