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anweſenheit verlangt hatte, wich ſchon laͤngſt nicht mehr von ſeiner Seite.
Heute war der Graf in den Morgenſtun⸗ den immer ſchwaͤcher und ſchwaͤcher geworden und einer der herbeigerufenen Aerzte hatte er⸗ klaͤrt, daß er den heutigen Tag wohl ſchwer⸗ lich uͤberleben werde. Es war eigen, daß mit dem Schwinden der koͤrperlichen Kraͤfte des Grafen die geiſtigen wieder um ſo freier wur⸗ den. Caſietti ſprach heute ſehr vernuͤnftig, gab auch den Wuͤnſchen Zezi's nach, teſtamentariſch uͤber ſein Vermoͤgen zu verfuͤgen. Die Gerichts⸗ perſonen erſchienen und zum erſten Male wie⸗ der zeigte ſich ein lebendiges Treiben im graͤf⸗ lichen Palaſte.
Schon ſtand man im Begriff, nach Geſetz und Recht die Thuͤren des Gemachs zu ver⸗ ſchließen, in dem der Teſtator lag, zu deſſen Leben nur noch fuͤr wenige Stunden Hoffnung war, als ein Diener erſchien und meldete, daß zwei Perſonen dringend verlangten, vor den Grafen gelaſſen zu werden. Er gab zugleich


