Neuntes Eapitel.
Des Vaters Tod.
N
Bleiche Kerzen erleuchteten nur ſpaͤrlich das Gemach, in welchem der wahnſinnige Graf Antonio ſich befand. Er war in den letzten Tagen ruhiger geworden, ſo daß die Aerzte geboten hatten, ihn ſeiner Feſſeln, deren An⸗ legung fruͤher unbedingt nothwendig geworden war, gaͤnzlich zu entledigen. Aber mit der Raſerei ſchwanden ihm auch die Kraͤfte; eine Mattigkeit übermannte ihn und er war kaum noch im Stande, ſich vom Lager zu erheben. Man ſah ein, daß ſeine Aufloͤſung nicht mehr fern war und Signor Zezi, den der Graf vor einiger Zeit in einem Augenblicke der Geiſtes⸗


