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Gaetana's fuͤhren koͤnnten. Selbſt in Venedig bemuͤhte man ſich und es waren zu verſchie⸗ denenmalen oͤffentliche Aufforderungen ergan⸗ gen, jedoch vergebens. Man zweifelte nicht
mehr daran, daß die Signora dem Drang ihres
Herzens gefolgt und zu Gaäanettino geflohen ſey, aber man hatte natuͤrlich nie mit Gewiß⸗ heit erfahren koͤnnen, wo dieſer ſich aufhielt. Die deshalb an den Marquis von Dolco ge⸗ richteten Fragen hatte dieſer in der Regel auf ziemlich unbefriedigende Weiſe beantwortet.
So war ein Jahr vergangen, ohne daß man nur das Mindeſte von Gaetana gehoͤrt
hatte. Da erſchien mit einemmal ein Bote
des ſicilianiſchen Geſandten, der ein wichtiges Schreiben an den Grafen abzugeben hatte. Die Diener des Letztern, welche Niemand vor⸗ laſſen ſollten, waren Anfangs ſehr geneigt, den Boten gaͤnzlich abzuweiſen und nur als Letzte⸗
rer feſt darauf beſtand und in Drohungen aus
brach, wagten ſie es, ihrem Gebieter deſſen
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