leicht zur Entdeckung des jetzigen Aufenthaltes
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von dem tollen Treiben des Grafen. Daß der Arme dem Wahnſinn nahe war, daß er keine Nacht ſchlief, ſondern geſpenſtig in den Saͤlen des Palaſtes umherirrte, daß er in Stunden, wo das Andenken an die geliebte Tochter ihn uͤberwaͤltigte, oft ſchmerzlich weinte und in Wehmuth zerfloſſen ſich das Silberhaar aus⸗ riß, das war die reine Wahrheit; aber jene grauſigen Geſchichten von wilder Tollheit, die ihn, einem Daͤmon gleich, Alles zerreißen und verderben ließ, ſo daß er oft von ſeinen eige⸗
nen Dienern gefeſſelt werden muͤſſe, ſie waren
erlogen. Der Schmerz um ein verlornes ge⸗ liebtes Kind zeigt ſich nur in ſanfter, ſtiller Wehmuth und nur dann, wenn das Gewiſſen ſagt, daß eigene Schuld den Verluſt herbei⸗ gefuͤhrt habe, uͤberſchreitet der Schmerz dieſe Grenzen und bricht in wilde, wahnſinnige Ra⸗ ſerei aus. Graf Antonio hatte viele ſeiner Freunde beauftragt, den Spuren nachzuforſchen, die viel⸗


