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ſition in Venedig; er wußte, daß auch der Fuͤrſtenmantel keinen Schutz gegen die Befehle
dieſes Tribunals gab und er ließ ab, auf dieſe
Weiſe fuͤr die Graͤfin Caſietti zu wirken. Noch war ſie zu retten— das wußte er, jetzt noch, ſo lange ſie ſich noch im Leoparden befand und noch nicht in die Kerker der Inquiſition gebracht worden war.
Unter den drei Sbirren, denen die Beauf⸗ ſichtigung Gaetana's übertragen war, befand ſich auch ein gewiſſer Adolphi, ein Sicilianer, der fruͤher Kammerdiener eines Herrn vom Hofe geweſen war. Dieſen kannte Fuͤrſt Caroli und obgleich er ihm fruͤher nie Gutes gethan, ſondern ſtets nur ſtolz und geringſchaͤtzend, wie alle Diener am ſicilianiſchen Hofe behandelt hatte, ſo entſchloß er ſich doch, mit dieſem Men⸗
ſchen in naͤhere Beruͤhrung zu treten und zu
verſuchen, ob nicht eine Beſtechung der Graͤfin die Freiheit verſchaffen koͤnne. Er bot dem
jungen Mann hundert Zechinen fuͤr Gaetana’s Freilaſſung, erhielt aber abſchlaͤgliche Antwort;
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