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Gianettiona und Gaetana; oder der Bandit von Venedig : Roman in drei Büchern / von Carl Heinrich
Entstehung
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dern, iſt es nothwendig, eine Erzaͤhlung der Begebenheiten vorauszuſchicken, die ſich am geſtrigen Ballabende ereignet hatten. Gianettino war zur beſtimmten Stunde eingetroffen, um die Geliebte zum Feſte zu ge⸗ leiten. Beim Gouverneur angelangt, waren ſie mit vorzuͤglicher Auszeichnung empfangen worden und es ſchien, als ſei das Vergnuͤgen des Abends nur ihnen zu Ehren veranſtaltet. Gleichwohl hatte ſich Gianettino anfaͤnglich ſehr zuruͤckhaltend gezeigt und wenn er auch ſpaͤter durch den Strudel der Freude mehr

aaufgeheitert ſchien, ſo zeigte er doch nicht jene

Froͤhlichkeit, die ihn bei andern Gelegenheiten

ſo ſehr zum Liebling der Geſellſchaft gemacht hatte. Gegen Mitternacht, als der Tanz kaum

begonnen, hatte er ein Uebelſein vorgeſchuͤtzt und ſo Gaetana gewiſſerntaßen gezwungen, ſich mit ihm zu entfernen. Den ſaͤmmtlichen Ball⸗ gaͤſten war ein ſolches Betragen als auffallend erſchienenz kein Wunder daher, wenn die bei⸗ den Liebenden waͤhrend der Zuhauſefahrt kein

. *

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