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Gianettiona und Gaetana; oder der Bandit von Venedig : Roman in drei Büchern / von Carl Heinrich
Entstehung
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ſaß und in welchem die roͤthliche Flamme des kleinen Kaminfeuers, welches das Gemach er⸗ waͤrmte, ſich abſpiegelte. Ein bunter Papagei trippelte zu ihren Fuͤßen und pickte bald auf die taͤuſchend gewirkten Blumen der prachtvol⸗ len Fußteppiche, mit denen der Boden par⸗ quetirt war, bald auf den niedlichen Fuß ſei⸗ ner Herrin, die ihm ſonſt ſo ſehr gewogen war, heut aber wenig aufgelegt ſchien, ſeine Liebko⸗ ſungen ſonderlich zu beachten. Gaetana warf ihm nur nachlaͤſſig ein Stuͤck Marcipan zu, aber er ließ es liegen und huͤpfte fort, gleich⸗ ſam wie ein beleidigter Liebhaber. Die Dienerin der Graͤfin trat ein. Herr von Torquante wuͤnſcht Euch die Aufwartung zu machen, Signora. Die Graͤfin ſchwieg und die Dienerin wie⸗ derholte nach einer Pauſe die Meldung. Er ſoll mir willkommen ſeyn, ſagte 3 ſie endlich gedehnt, ohne aufzublicken Gianettino trat ein.*. Ehe wir den nun folgenden Auftritt ſchil⸗