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Gianettiona und Gaetana; oder der Bandit von Venedig : Roman in drei Büchern / von Carl Heinrich
Entstehung
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Ein Griff an meinen Dolch, begleitet von einem unzweideutigen Blick, belehrte ihn bald, daß ich nicht der Mann ſey, der viele Wider⸗ ſpruͤche duldete. Er ließ mich gewaͤhren. Scha⸗ de, daß ich bei Durchſuchung ſeiner Taſchen nicht Uhr und Boͤrſe fand.

Seht hier, Herr Marquis, fuhr Maeſto lachend fort,das praͤchtige Medaillon, es ſchmuͤckte noch vor ſechs Tagen den Alabaſter⸗ hals der ſchoͤnen Fuͤrſtin von Krukowiecki... ſie haͤtte mich beinahe gedauert, das arme Ding, aber beim Satan! warum faͤhrt ſie ſo fruͤh ſchon aus. Sie bat mich weinend, ihr das Dingelchen da zu laſſen; es ſey ein theures werthes Andenken von ich habe es ſchon wieder vergeſſen, von wem; aber ich ſagte: Signora, mir giebt kein Menſch ein Andenken, wenn ich mir nicht ſelbſt eins nehme, ich will das Medaillon an einen Juden verkau⸗ fen, bei dem Sie es nach Belieben wieder einloſen koͤnnen, reizende Fuͤrſtin. Die kleine Bruͤnette ſchien damit zufrieden zu ſeyn, doch

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