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habe ich bis jetzt noch keinen Juden finden koͤn⸗ nen, der es gewagt haͤtte, auf Gefahr ſeines Halſes, das Medaillon zu uͤberbringen.— O, und dieſen mit Brillanten beſetzten Guͤrtel, Mar⸗
quis— beim Teufel!— ich bin ein alter Kerl,
aber als ich die Taille der Graͤfin O— i um⸗ ſpannte, da ward mir's naͤrriſch ums Herz— ich mußte, ſo ſehr ſie ſich auch ſtraͤubte, der Schoͤnen einen Kuß auf die Wangen druͤcken und.. nun verzeih' mir's der und jener, ich haͤtte vielleicht noch etwas gethan, wenn ich nicht befuͤrchten mußte, daß mir der Gemahl meiner Angebeteten uͤber den Hals kommen
koͤnne.“—“
„Komm her, Gianettino,“ wendete er ſich
zu dieſem,„komm her, Hauptmann, Du haſt
wahrlich recht mit Deiner huͤbſchen Gaetana, aber Du mußt das Ding nicht ſo ernſthaft nehmen. Eine Nacht und wieder eine und— meinetwegen noch eine, aber dann iſt's genug. Dann wieder an's Geſchaͤft, hinaus in die Hoͤhlen! Ich daͤchte doch, der Hoͤllenkoͤnig


