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in wirrer Unordnung uͤber einander geſchichtet. Maeſto zog jedes Stuͤck einzeln hervor, bald bei dieſem, bald bei jenem eine Erklaͤrung hin⸗ zufuͤgend. Die Stoffe hatte er mit ſeinem nobeln Geſellen, wie er ſelbſt erzaͤhlte, zwei Kaufleuten abgenommen, die, aus dem Kir⸗ chenſtaate kommend, ihr Gluͤck in Venedig zu machen gedacht hatten. Die Ungluͤcklichen hat⸗ ten unter dem Dolche Maeſto's ihr Leben aus⸗ gehaucht. Der aͤlte Suͤnder erzaͤhlte die ſcham⸗ loſeſten Graͤuelthaten. Einen engliſchen Baro⸗ net hatte die Horde bei Nachtzeit uͤberfallen, ihn ſeiner Reichthuͤmer entledigt, ſein Weib geſchaͤndet und dann beide Gatten geknebelt und nackend auf die Landſtraße getragen, wo man ſie am andern Morgen in dem erbaͤrm⸗
lichſten Zuſtande fand.
„Dieſen Ring,“ erzaͤhlte Maeſto,„zog ich dem neapolitaniſchen Geſandten vom Fin⸗ ger, als er eben im Begriff ſtand, um mitter⸗ naͤchtlicher Stunde zur Saͤngerin Sur zu gehen, die ihm ein Rendezvous zugeſagt hatte.


