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Gianettiona und Gaetana; oder der Bandit von Venedig : Roman in drei Büchern / von Carl Heinrich
Entstehung
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ſchriebt Ihr nicht nach Venedig, da Gianettino nun ja, keine Zeit dazu fand.

Er hat nicht an Euch geſchriebeu, Mae⸗ ſto? fragte der Marquis ſtaunend.

Nein, beim Teufel nicht! Ich glaubte wahrlich, Ihr ſaͤßet ſammt und ſonders ſchon

laͤngſt in Ketten und Banden und ich hielt

mich ſelbſt in Venedig nicht fuͤr ſicher.

Ein unwilliger Blick Aller traf den be⸗ ſchaͤmt zuruͤck getretenen Juͤngling. Er wagte es nicht, nur ein Wort zu ſeiner Entſchuldi⸗

gung aufzubringen und zog es vor, lieber gaͤnz⸗ lich zu ſchweigen, als den Unwillen der Ge⸗

faͤhrten noch mehr zu reizen. Zum Gluͤck hatte

auch die Geſellſchaft noch weit Wichtigeres zu

thun, als das Geſpraͤch uͤber dieſen unangeneh⸗ men Gegenſtand noch weiter fortzuſetzen; die

mitgebrachten Kiſten wurden jetzt geoͤffnet. Ein

Laut der Freude entfuhr dem Marquis, als er die Reichthuͤmer erblickte, die den Inhalt der⸗ ſelben ausmachten. Die herrlichſten Juwe⸗ len lagen hier neben den köͤſtlichſten Stoffen

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