terſten, vorwurfvollſten Tone. Gianettino
von Euch eine Nachricht erhalten. Warum
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rend welcher der Gekommene langſam die Reiſe⸗ kleider abgelegt hatte.
„Nichts fehlt mir,“ lautete die verdrieß⸗ liche Antwort Maeſto's. Er ging einige Male im Saale auf und nieder, dann blieb er vor Gianettino ſtehen und fragte dieſen:
„Haſt Du meine Briefe erhalten?“
„Ja.. doch ſpaͤt erſt... ich hatte keine Zeit...
„Keine Zeit zur Antwort, willſt Du ſa⸗ gen, Gianettino; ich weiß, daß Du beſchaͤftigſt warſt; Caſietti's Tochter muß Dir freilich mehr am Herzen liegen, als unſer Wohl.“
Die letzten Worte ſprach der Alte im bit⸗
ſchwieg: er fuͤhlte, daß die Vorwuͤrfe ihn ver⸗ dienterweiſe trafen. Maeſto aber fuhr nach einer Pauſe, zu dem Marquis gewendet, fott: „Was glaubt Ihr wohl, Herr Marquis 2— Seit zwei Monaten habe ich mit keiner Sylbe


