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nettino gewendet, fuhr er fort:„ Ich erlaube mir, Euch meine Tochter fuͤr heut Abend zu uͤbergeben. Ihr ſeid gewiß nicht ohne Taͤn⸗ zerinnen, doch mit meiner Gaetana braucht Ihr Euch gerade auch nicht zu ſchaͤmen.“
Gaetana erroͤthete; Gianettino dankte mit freudeſtrahlenden Blicken und der Graf ſchien ſehr zufrieden mit ſich ſelbſt.
Man ſetzte ſich zum Fruͤhſtuͤck, zu dem noch ein Dritter geladen war, der bald erſchien. Es war ein Mann von einfach ſchlichtem Aeußern. Kleidung und Anſtand verriethen eher einen gut beſtallten Beamteten hoͤhern bürgerlichen als adeligen Ranges. Er wurde als der Beſitzer mehrerer der bedeutendſten Grundſtuͤcke in der Umgegend von Piſa vorgeſtellt. Seine Unter⸗ haltung war unerſchoͤpflich, obgleich er nicht ſelten in leere Wortverſchwenderei verfiel, die gewiß laͤſtig geworden waͤre, wenn nicht ihihm Uebrigen das Gemuͤthliche, Zuvorkommende ſei⸗
nes Weſens jenen kleinen, ſo vielen Menſchen
eignen, Fehler vergeſſen gemacht haͤtte. Der


