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Graf behandelte ihn augenſcheinlich mit Vor⸗ liebe; nicht ſo Gaetana, die eine gewiſſe Zu-⸗ ruͤckhaltung aͤußerte. Gianettino ſchien mit einem Male verſtimmt und ſprach nur wenig.
Ploͤtzlich, als der Fremde eben im Be⸗ griff ſtand, die naͤhern Details einer ſelbſt er⸗ lebten und, wie der Eingang verhieß, gewiß auch hoͤchſt intereſſanten Thatſache, zu entwickeln, ſchwieg er ſtill und ſah dem gegenuͤberſitzenden Gianettino ſcharf in's Auge.
„Herr, ich muß Sie ſchon einmal geſehen haben! Wie iſt Ihr Name?“ fragte er ernſt, aber hoͤflich.
„Mein Name,“ ſagte der Gefragte kalt, „mein Name iſt Gianettino von Torquante und iſt es Ihnen angenehm auch meinen Ge⸗ burtsort zu erfahren, ſo wiſſen Sie, daß ich zu Venedig das Licht der Welt erblickte.“
„Verzeihung, ſo habe ich mich geirrt. Sie haben mit Jemand eine merkwuͤrdige Aehn⸗
lichkeit.”


