Teil eines Werkes 
2. Bd. (1875)
Entstehung
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ſprang auf und drückte dem Commerzienrath mit ſo inniger Rührung und ſchlichter Dankbarkeit die Hand, daß es ihm auch wohl that, wohlzuthun.

Nur Baron Riedgras wollte ſein ſchon zitterndes Herz zu eapituliren verhindern.Mein Sohn wird keinem Almoſen ſein Leben verdanken.

Geborgtes iſt kein Almoſen. Und wenn Sie mir ſagen: Ihr Sohn ſoll nicht aufs neue Schulden ma⸗ chen gut ſo nehme ich hiermit den Refus, den ich Ihnen gab, feierlich zurück. Herr Baron, ich ſtehe Ihnen in jeder Höhe zu Dienſten, mit der einen Be⸗ dingung, daß Sie Ihrem Herrn Sohn, meinem jungen Freunde, verzeihen. Wie Sie ſehen, fuhr er, um jede Widerrede abzuſchneiden, fort,ſind Sie in eine Zwick⸗ mühle gerathen Sie müſſen nachgeben, und wa⸗ rum ſollten Sie nicht? Der Vernunft, der Ehre und dem Herzen iſt genügt, Ihr Sohn hat ſeine Lection erhalten baſta! Damit aber die ganze Angelegen⸗ heit in der Familie bleibe, ſchloß der Commerzien⸗ rath mit verändertem, feierlicherem Ton, indem er aufſtand,Herr Baron, Frau Baronin, erlauben Sie mir, für meinen Guſtav um die Hand Ihrer Fräulein Tochter, der Baroneſſe Wanda, anzuhalten.