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„Ich gebe meinen Segen“, kam die Baronin ihrem Gemahl zuvor. Ihm, der ſchon erweicht und erleich⸗ tert geweſen war, zuckten nun wieder alle Wetter über die Stirn.
„Alſo doch!“ rief er.„Um den Preis meines Sohnes ſoll ich meine Tochter verkaufen?“
„Nein, beſter Baron, nur ein wenig Ahnenſtolz für das Glück Ihres Kindes! Ja, für das Glück Ihres Kindes! Fragen Sie nur das gnädige Fräu⸗ lein ſelbſt.“ Er war, von einer Ahnung getrieben, raſch, aber geräuſchlos an die Thür des anſtoßenden Zimmers getreten und öffnete ſie plötzlich.
Die Gruppe, die ſich den Eltern darbot, bedurfte keines Commentars. Die Liebenden hatten in dieſer verhängnißvollen Stunde bruder Fritz zum Vertrauten gemacht, und indem jene Beiden einander zärtlich um⸗ ſchlungen hielten, gaben ſie dem Dritten im Bunde die freie Hand.
... Was war da zu machen!...„Ha“, knirſchte der Baron,„dieſe Geſchäftsmänner ſind doch ohne Großmuth!“... Aber— was war zu machen?


