Teil eines Werkes 
2. Bd. (1875)
Entstehung
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im Klang ſeines Bambusrohrs, das er im Takte auf die Quadern ſtieß. Als er jedoch in die Straße lenkte, wo die Familie Riedgras wohnte eine ziemlich ſtille Querſtraße, die Zweigarterie einer Hauptader ging er unwillkürlich langſamer und gebückt. Seine Mienen drückten eine gewiſſe Unentſchloſſenheit aus

Vor einer Kunſthandlung blieb er ſtehen, als wenn er die ausgehängten Bilder betrachten wollte, in Wahr⸗ heit aber, um noch einmal ſeinen nächſten Schritt zu überlegen.

Soll ich oder ſoll ich nicht? fragte er ſich.Wer ſich in Gefahr begibt, kommt darin um. Leute ohne Geld, hoch⸗ oder wohlgeboren, betrachten den Reichen als ein Wild, für das keine Schonzeit gilt. Der Baron iſt heute ohne Geld... Mit ihm allein bin ich fertig geworden, aber er wird mir Frau und Tochter auf die Bruſt ſetzen. Ich kenne das. Widerſtehe einer einem ſchönen Augenpaar, wann es in Thränen ſchwimmt, einer bittenden Hand, wenn ſie zart und ſchmal iſt. Erſt wird mir das Herz bluten und dann der Geldbeutel. Denn ohne Geld keine vornehme Schwiegertochter... Und was kommt bei ſolchen Ehen zwiſchen einem reichen Bürgerlichen und einer