Zehntes Kapitel.
Endlich hatte der Commerzienrath eine freie Stunde gefunden, um dem Freiherrn ſeinen Beſuch zu machen. Da das Wetter mild und freundlich war, ging er den weiten Weg zu Fuß. Er ſchritt, wenn auch im raſchen Tempo des Geſchäftsmannes, mit jener Miſchung von Bonhommie und Würde eines Bürgers, der ſich von der halben Stadt gekannt weiß und jeden Augenblick Grüße zu erwidern hat. Auch wer ihn nicht kannte, konnte in ihm ſofort den reichen Mann errathen, ſo viel Selbſtbewußtſein lag in ſeinem Gang, in der Art, wie er den Kopf auf den breiten Schultern trug und die Vorübergehenden anblickte, ja,


