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oder vermittelnkann—“ ſie drohte lächelnd mit dem Finger.„Das Ende vom Lied wird ſein: Du haſt wieder einmal Deinen Etat überſchritten.“
„Es kommt ſchlimmer!“
„Schlimmer? Nun ängſtigſt Du mich wirklich.“
„Ich habe Dich vorbereitet.“
„So ſag' endlich—“
„Ich muß heute noch zweitauſend Thaler haben oder ich bin verloren.“
Wanda ſchlug entſetzt die Hände zuſammen.„Zwei⸗ tauſend Thaler!“
„Ja, zahlbar an unſern gemeinſchaftlichen Be⸗ kannten, den jungen Riedel.“
„An Guſtav?“ entſchlüpfte es ihren Lippen. Der
verwunderte Blick des andern trieb ihr das Blut in die Wangen, und das verrieth ſie vollends. Ihr Bru⸗ der dagegen wurde infolge der völlig neuen Ge⸗ dankenverbindungen plötzlich ruhiger, ſodaß er klar und bündig, ja mit einer gewiſſen Trockenheit ſeine Lage ſchildern konnte.
Eine ziemlich verzweifelte Lage. Er ſei— natür⸗ lich als Opfer geſelliger Pflichten— in der Reſidenz


