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Wänden und ſchwarzen Luken. Wie gern würde ſie den Nordoſt, der zu dieſer Jahreszeit rauh und kalt um Kleingöhren weht und alles Blühen niederhält, für den weiten Blick auf die bewegte See und den andern Blick durch die ſtattliche Zimmerreihe im Strand⸗ ſchlößchen in den Kauf genommen haben. Das war nun für immer dahin, und kaum wagte ſie zu klagen. Denn alle die unholden Veränderungen knüpften ſich wie die Glieder einer Kette an ihr erſtes Unrecht, ihr Geheimniß vor den Eltern.
Wird der Tag der Bekenntniſſe, der Verzeihung und Verſöhnung jemals kommen? Weniger denn je ſcheint ihr dieſer Troſt verbürgt.
Ein leiſes Klopfen ſchreckte ſie aus ihrem Sinnen, und bevor ſie ſich geſammelt und„Herein!“ geſprochen hatte, trat zu ihrer Ueberraſchung Bruder Fritz ins Zimmer.
Seine Erklärung, daß er über die Hintertreppe gekommen ſei, weil er ſein liebes Schweſterchen allein zu ſprechen wünſche, ließ Wanda nichts Gutes ahnen. Sie warf einen fragenden Blick auf ihn, während er aufſeufzend von ihr hinweg in die Ecke ſah.
„Haſt Du dienſtlich etwas verſchuldet?“
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