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Ihre Zofe hatte die Lampe, die ſie trug, auf einen Spiegeltiſch zwiſchen den Fenſtern geſtellt und machte große Augen.
„Aber, Frau Gräfin—“
Coſima wandte den Kopf nach ihr.
„Jeſus Maria, mein Schrecken, Sie hier mutter⸗ ſeelenallein und im Dunkeln zu finden!“
„Ich werde heute hier ſchlafen.“
Die Augen der andern wurden noch größer. „Frau Gräfin vergeſſen, daß Sie noch in voller Toi⸗ lette ſind—“
Coſima ſah an ihrem Roſa⸗Seidenkleid hernieder und dann auf die weißen, leichten Gewänder, welche Fanny über dem Arm trug.
„Mache, was Du willſt, ich bin todmüde. Auch die Augen ſchmerzen mich.“
„Das kommt Alles von der ſchwülen Luft“, meinte Fanny.„Ich fürchte mich zwar vor Gewittern, aber es wäre Zeit dafür.“ Sie blies die Backen auf.„Puh — man möchte bis ans Kinn im Waſſer ſitzen—“
Das Schleppkleid Coſima's rauſchte über die Dielen.
„Du haſt Recht“, ſagte ſie,„vorhin fror mich, aber jetzt erſticke ich vor Hitze—“
„O, wenn erſt die enge Taille herunter—“


