Zweites Kapitel.
L'inferno.
Nachdem Guido wüthend die Thür hinter ſich ins Schloß geworfen hatte, barg Coſima, vor Erregung zitternd, ihr Geſicht in die Hände. Sie verabſcheute in jenem Augenblick ihren Gemahl.— Dann kam die Ruhe der Erſchöpfung über ſie.
Die Zofe, die nach ihrer Herrin ſah, fand ſie, nach langem Suchen dort und da, im Schlafzimmer ihres Söhnchens.
Es lag über dem Hof mit der Pansſäule.
Coſima ſaß am Fenſter, das ſie der Luft und dem Mondlicht geöffnet hatte. Sie hielt den Kopf auf die Hand geſtützt, und ſeine ſchönen Linien hoben ſich vom dunklen Hintergrund, dem gegenüberliegenden Gemäuer ab.
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