Teil eines Werkes 
1. Bd. (1875)
Entstehung
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Dahinter drängte ſich der Schwarm andächtigen Volkes.

Unaufhörlich läuteten die Glocken, und Knaben⸗ ſtimmen ſangen den Preis des heiligen Wunders, des göttlichen Geimniſſes, aber dazwiſchen hörte man doch auch das Schmettern der Lerchen, die hoch im Blauen hingen. Aus den Weihrauchfäſſern zogen die duftenden Ringel um die fünf unter dem Baldachin, aber wenn ein Lufthauch ging, ſogen ſie den Waldgeruch.

Benedict's Augen glänzten wieder, und auf ſeinen

Wangen lag ein feines Roth. Seine Gedanken, die

nicht mehr zu zügelnden, ſchweiften weitab in die Ferne und zum Vergangenen. Während er im prieſterlichen Ornat und von dem Hallelujah der katholiſchen Kirche umrauſcht zwiſchen den Kornfeldern eines deutſchen Dorfes dahinſchritt, weilte ſein Geiſt am Ufer des Alpheios im grünen Thal von Olympia und im felſi⸗ gen zu Delphi,

wo der Myrte lieblicher Duft wallt auf Zu dem Tempelgeſims.

Er ſah die Männer und die wohlgegürteten Frauen, alle ſchön wie Weſen, welchefrei ſind von Alter und Tod, ſah die Jünglinge zum Ringplatz wallen und hörte tauſendſtimmig des Archilochos Lied:Denella,