Teil eines Werkes 
1. Bd. (1875)
Entstehung
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Pfarrer Püchelhuber hob den dicken Zeigefinger tadelnd empor:Aequa mente, Mendel! Reſpectiren Sie den Ort und die Perſonen! Was gibt's?

Denken Hochwürden, die Bäckers⸗Nanni und die Poſthaltexs⸗Pepi und die Batzenbauers⸗Lori wollen nicht den heiligen Sebaſtian tragen, wenn die Häus⸗ lers⸗Walpi die vierte iſt!

O genus mulierum! o Weibsleut'! ſeufzte der Pfarrer mit einem Aufblick zur Decke.Da bleibt uns nichts übrig, als anſtatt der Walpi die Leni des Herrn Kammerraths zu nehmen; ſie hat zwar einen Buckel, aber der heilige Sebaſtian wird's wohl nicht übelnehmen. Aber ſagen Sie den Mädeln, daß ich ihr Betragen ſehr unchriſtlich finde und mich bei der Frau Gräfin beſchweren werde!

Der Meßner kraute ſich hinter den Ohren.

Schade! ſchade! Die Häuslers⸗Walpi iſt weit⸗ aus die Schönſte.

So laſſen Sie ſie vor dem Sanctiſſimum Gras und Blümerln ſtreuen! Aber eilen Sie, daß Sie bald wieder zurück ſind, es iſt die höchſte Zeit.

Es war ein ſeltſamer Zug, der ſich von der Kirche durch das Dorf bewegte, weiter durch die Saat⸗