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Stimme klang eigenthümlich ſpitz und der Zlick auf den Genannten drückte alles Andere als Mitgefühl aus.
„Das thut mir leid“, wandte ſich der Pfarrer an Benedict.„Wird Sie die Proceſſion nicht angreifen? Sie ſehen recht blaß aus!“
Benedict beruhigte ihn.
„Das wird heute eine Proceſſion, wie wir ſie, ſeit Seine Eminenz der Herr Erzbiſchof hier waren, nicht geſehen haben“, ſagte der Pfarrer wichtig, wäh⸗ rend er die perlende Stirn trocknete.„Sogar eine Küraſſierſchwadron haben wir. Sie werden vor der Kirche Spalier machen, wie in der Reſidenz! Und nachmittags findet im Schloß große Tafel ſtatt. Wie gefällt Ihnen unſere Gräfin? Was! Das iſt eine
Frau! Ein Engel, ſag ich Ihnen!“
„Hm, ja“, brummte Gregor,„aber an eins kann ich mich noch immer nicht gewöhnen, an ihren Tauf⸗ namen! Coſima— das klingt ſo lutheriſch.“
„Ach— ja, ja— ſchauen S', daran hab' ich noch nie gedacht!— G'ſpaßig iſt er, aber— was gibt's, Mendel?“
Die Frage war an den Meßner gerichtet, der mit hochrothem Geſicht in die Sakriſtei geſtürzt kam.
„Denken Sie, Hochwürden, das Unglück! Schreck⸗ lich! Es iſt, um den Verſtand zn verlieren!“


