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meine Nachfolgerin, Mademoiſelle Fel. Gouvernanten und Spielwaaren machen Freude, ſolange ſie neu ſind.“
„Das reden Sie ſich ein. Mein Sohn hat ein weiches, ein treues Herz.“
„O über das Kinderherz!“ rief die andere, mehr und mehr wieder unter dem Einfluß häßlicher Em⸗ pfindungen.„Gnädige Gräfin, ich habe meine Eltern nicht gekannt, ich war immer von Fremden abhängig, ich kann nicht ans Heirathen denken. Das macht alt und klug und erfahren. Mutter werden heißt aufs neue kindiſch werden— Vergebung Frau Gräfin! Deshalb kenne ich das Kinderherz; Sie als Mutter glauben daran.“
„Doris!“ mahnte die ſchöne Frau.„Sie quälen ſich und mich mit ſolchen Reden. Durch dieſe unſelige Verbitterung thaten Sie mir ſo oft ſchon weh und verletzten den Grafen. Es konnte ihm nicht gleich⸗ gültig ſein zu wiſſen, daß Sie ungern bei uns weilen. Sie zwangen uns, eine andere Wahl zu treffen.“
Doris lächelte eigenthümlich.„Halten Sie wirk⸗ lich nur meine— wie ſoll ich ſagen?— meine nüch⸗ terne Weltanſchauung für den Grund der Ungnade des Herrn Grafen?“


