Teil eines Werkes 
1. Bd. (1875)
Entstehung
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zurück, ſchob ſein ſchwarzes Käppchen vom rechten auf das linke Ohr und ſchnaufte, als ob er einen Berg erſtiege.

Das iſt eine fatale Sache, mein Lieber. Ich möchte nicht als unduldſam verrufen werden.

Iſt Friedenthal nicht uns allen ein Dorn im Fleiſch?

Freilich, freilich! Gott ſei Dank, unſer Frohn⸗ burg iſt eine Glaubensburg! Aber die Gutsherrſchaft von Friedenthal und die unſerige ſind wenigſtens vor der Welt dicke Freunde. Unſer Graf zieht den Paſtor alle Neujahr zur Tafel, und die Gräfin ſchickt ſeinem Weibsvolk Bücher und Eingemachtes. Juſt, ſie hat Ihren Sohn dort empfohlen. Er machte ſchwer athmend eine Pauſe und bat ſodann um ein zweites Glas Waſſer.

Allein der Schulmeiſter kehrte vom Brunnen zum Thema zurück. Es ſei doch hart, meinte er, ſo gefähr⸗ liche Nachbarſchaft dulden zu müſſen.

Und dabei gedeiht den Friedenthalern Alles. Sie haben die beſten Ernten und das ſchönſte Vieh.

Ah bah, gönnen wir's ihnen! Wann ſie ſterben, iſt's ja doch aus mit ihrer Herrlichkeit. Und was un⸗ ſern Ludwig betrifft, ſo konnte er doch der Frau Gräfin keinen Korb geben.

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