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Holm, oder unſer Maͤdchen morgen fruͤh der Dame die Rechnung bringen, und dann bekommen wir noch zeitig genug das Geld, um morgen Abend den Weihnachtsbaum zu ſehen, den Du uns verſprochen haſt, nicht wahr?“ „Das meine ich freilich auch. Aber, mein guter Junge! der Weihnachtsbaum wird jedenfalls ſehr kaͤrglich.“ „O!“ rief Liſe,„ich bekomme doch ein Puͤppchen, das nicht flach iſt, wie dieſe Papier⸗Damen.“ „Und ich,“ rief Victor,„ich bekomme einen Farbe⸗ kaſten, Zeichenpapier, ſchwarze Kreide und Bleifeder. Ach, wenn ich nur zeichnen darf, dann bin ich gluͤcklich! Ver⸗
ſteht ſich, ein Weihnachtsbaum mit Lichterchen, Kuchen 3
und Aepfeln iſt auch nicht zu verachten. O, mein Herz klopft vor Freude!“
„Mein's auch!“ rief Liſe.
Maria zog das kleine Maͤdchen zu ſich hin, kuͤßte ſie, und den andern Arm um Victor ſchlingend, ſprach ſie:„Lieber Victor! Du biſt in der Schule fleißig ge⸗ weſen, Du biſt ein guter, ein vernuͤnftiger Knabe, und es wuͤrde mich nicht weniger freuen, als Dich und Deine kleine Schweſter, wenn ich Euch an dem heiligen und ſchoͤ⸗ nen Weihnachtsabende eine Freude bereiten koͤnnte; aber ſiehſt Du, der ganze Reichthum, auf den wir hoffen, be⸗ ſteht in ſieben Reichsthalern; von dieſen will ich vier zu unſerer Weihnachtsfreude anwenden; das iſt faſt mehr als
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