Teil eines Werkes 
1. Theil (1849)
Entstehung
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Köhlern bewohnt, argloſen, treuherzigen Menſchen, die einzige Unterbrechung des Weges, den man langſam dahin zog. Was wollte man mehr? Muße und Ruhe waren nöthig, ſich von den ge⸗ ſterigen Wechſelfällen und Schreckniſſen zu erholen, und das Geplauder zwiſchen den Kindern Thi⸗ baut und Florine, das vertrauliche Koſen zwiſchen dem Brautpaare ging neben Herrn Schillings Ver⸗ traulichkeiten mit dem wohl unterhaltenden Spiel⸗ manne ſeinen guten Schritt. Das dauerte bis zur Mittagszeit, wo zur Mahlzeit in einem Dorfe Halt gemacht ward und noch vor Beendigung

dieſer Mahlzeit Hans ſich von der Geſellſchaft trennte, um, wie er ſagte, ihr Nachtlager in Gur⸗ nigel zu beſtellen, nachdem er vorher den Weg da⸗ hin, den ſie zu weiterem guten Fortkommen würden einſchlagen müſſen, auf das Genaueſte angegeben und bezeichnet hatte. Herr Schilling mußte den Nutzen dieſes Voraneilens von Seiten Hanſens zwar anerkennen, aber er that es mit Widerſtreben, denn ſeine Geſellſchaft während der Reiſe war ihm lieb, und er entließ ihn nur mit dem Vorſatze, deſto mehr nach Gurnigel zu eilen, um Abends ſich um ſo länger mit dem beredten und geſchmeidigen Manne, der ſeinem Stolze nie