Teil eines Werkes 
1. Theil (1849)
Entstehung
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ein Unfall, den zu verbeſſern jedoch der Drang der Umſtände nicht geſtatten wollte. War es ſeine eigene Unachtſamkeit oder eine gewaltſame Anſtreng⸗ ung des an Händen und Füßen gefeſſelten Knaben, der, von ſeinem Arm gehalten und unterſtützt, vor ihm über dem Sattelknopfe hing, genug, plötzlich ſchnellte ſich derſelbe durch ein Zucken ſeiner Glieder aus ſeiner Gewalt, glitt vom Sattel mit unauf⸗ haltſamer Geſchwindigkeit und ſtürzte— Corbiére hörte ihn fallen— zu den Füßen ſeines Roſſes nieder. Wie ein Dolchſtich ging es dem edlen Ritter durch's Herz, nicht der Fall und ſeine mög⸗ lichen Folgen für den gefangenen Knaben, aber für ihn, denn mit Jenem ging ihm die ganze Frucht dieſes Tages verloren. Sollte er aus dem Sattel ſpringen und ihn wieder zu ſich hinaufheben, ihn emporreißen— die Zeit war nicht da, keiner ſeiner Knechte bei der Hand, wohl aber ſtürmten bereits die verwünſchten Berner Reiter ihm und dem Hülfegeſchrei nach, das aus der Mitte ſeiner Schaar ertönte, ihre Schwerter raſſelten und klirrten, der Boden dröhnte unter dem Hufſchlag ihrer Roſſe, der mitleidslos über den armen, am Boden lieg⸗ enden Thibaut hinwegbrauſte, und nach kurzer