Teil eines Werkes 
1. Theil (1849)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

237

Friſt waren die Flüchtigen mit den von ihnen Davon⸗ geführten erreicht. Ein Gefecht entwickelte ſich, das anfangs hart und hitzig zu werden verſprach, denn die Corbiériſchen hielten einen Augenblick Stand, um die Gelegenheit, das Feld zu räumen, deſto beſſer wahrnehmen zu können; vornan bei den Bernern ſtürmte der, welcher mit Corbière geredet hatte und ſeinem Thun und Weſen nach der An⸗ führer der Schaar ſein mußte; ſein Schwert war es, das zuerſt unter die Bellegarde'ſchen Reiſigen ein⸗ ſchlug, er ſprengte den Haufen auseinander, der ſich um die Gefangenen gebildet hatte, und brach ſich, der Erſte, Bahn bis zu dem ſchreienden Schilling und ſeinen Unglücksgefährten. Noch hatten die Fäuſte, die den Zügel von deſſen Roß gepackt hatten, nicht losgelaſſen, hielten ihn viel⸗ mehr feſt und riſſen daran; ein kräftiger Hieb von der mit guter Stahlklinge bewaffneten Hand des Berners befreite den bedrängten Kaufmann von

ihnen; in gleichem Augenblicke ward auch Victor's

Roß freigegeben, und nicht minder zerſtäubte der Haufe um Sibyllen und Florinen, in Folge der ihrem Führer nachahmenden und mit friſcher Kraft einhauenden Berner. Nun entwickelte ſich in